Die Ausübung der faszinierenden Sportart Wellenreiten ist beschränkt auf sehr wenige Orte an den Küsten der Meere. Auch das mittlerweile populär gewordene Wellenreiten auf Flusswellen schafft keine wirkliche Abhilfe, da es auch hierbei zu wenige geeignete Stellen gibt.
Aufgrund dieser Umstände haben Anbieter verschiedene Produkte auf den Markt gebracht:
Die dynamischen Wellen
Diese Wellen bewegen sich durch ein großes Becken. Unabhängig davon wie diese Wellen erzeugt werden,
sei es durch den Impuls durch Klappen, durch Wasser- oder Luftdruck oder eine Veränderung des Bodens,
der Wellenritt ist immer limitiert durch die Länge des Beckens.
Vorteile : Durch die Ähnlichkeit zu „echten“ Meereswellen erlebt der Surfer
ein tolles Surfgefühl. Stürze laufen meist glimpflich ab, da die Surfer ins relativ tiefe Wasser fallen können.
Nachteile : Die Anlagen müssen sehr groß sein, damit lange Ritte möglich sind.
Das bedeutet einen großen Wasser- und Energieverbrauch. Außerdem sind die Wellen eher kraftlos, was schnell zu
Enttäuschungen bei den Sportler führen kann.
Die stationären Wellen
Hierbei hat sich in den letzten Jahren ein System etabliert, bei dem mittels Wasserpumpen ein dünner Wasserfilm
über eine feste Wellenform aus Kunststoff „geschossen“ wird.
Auf diesem Wasserfilm kann man dann mit Spezialbrettern gleiten.
Vorteile : Der Platz- und Wasserbedarf für diese Anlagen ist gering.
Und die Handhabung der Anlage ist einfach.
Nachteile : Die Verletzungsgefahr ist größer als bei puren Wasserwellen, da man auf einen relativ harten Boden fällt. Die Welle als solches ist nicht veränderbar, sie entspricht immer der zugrunde liegenden Form. Außerdem kann die Welle nur mit Spezialbrettern gesurft werden. Weder normale Surfbretter mit Finnen noch Kajaks können benutzt werden.
Aufgrund der großen Erfahrung im Gebiet der Hydraulik hat Hydrostadium recherchiert, inwieweit es möglich ist, durch die Perfektionierung des Prinzips der Flusswellen, die Surfeigenschaften der Wellen im Meer zu erreichen.
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Hydrostadium kooperiert mit der Firma Dreamwave, um ihre Recherchen zu verstärken. Ulrich HAUTZEL (Geschäftsführer) und Markus AUFLEGER (Professor für Hydraulik) sind zwei wichtige Mitglieder der deutschen Firma Dreamwave.
Die Resultate erwiesen sich als sehr vielversprechend. Patente wurden bereits angemeldet.
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Zwei Wellentypen werden angeboten: Tubes (Wasserröhren) und normale Wellen. Breite und maximale Höhe der Wellen können frei bestimmt werden. Für eine Anlage dieser Art benötigt man in etwa eine Fläche von 800qm2.
Ziel ist es das von Dreamwave und Hydrostadium entwickelte System möglichst schnell zu standardisieren, um damit die Kosten für die zukünftige Anlagen stark zu senken. Idealerweise könnte dann ein Interessent sich die für ihn geeigneten Wellen per Katalog auswählen. Durch den schnellen und günstigen Bau der Wellenanlagen mit der Kompetenz von Hydrostadium und Dreamwave könnte er sich so für seine Örtlichkeit eine faszinierende Attraktion leisten.
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